Games People Play

28 05 2008

2010 findet die Fußball WM ja bekanntlich in Südafrika statt. Jedoch hat die FIFA jetzt Bedenken, die Spiele dort stattfinden zu lassen, da die großenteils völlig verarmte schwarze Bevölkerung des Landes auf Einwanderer aus Simbabwe, Mosambik und Malawi losgeht, was ein Sicherheitsrisiko für potentielle Besucher darstellt. Grund für den Fremdenhass: Die würden ihnen Arbeit und Wohnraum wegnehmen.

Das, so Danny Jordaan, der Chef des WM-Organisationskomitees stehe in krassem Gegensatz zur Idee eines völkerverbindenden Sportereignisses und zu allen Idealen eines demokratischen Südafrikas.

Aber jetzt mal im Ernst:

  1. Nehmen Simbabwe, Mosambik oder Malawi überhaupt an der WM teil?
  2. Nehmen WM Besucher den Township-Bewohnern Arbeit oder Wohnung weg?
  3. Erwartet man für ein sportliches Großereignis demokratische Ideale vom Gastland?

Nein? Eben.

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